Fronleichnam

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Denkmal des Eusebius Amort

„Gib acht, ob den der Wolf nicht frisst, der alles zu glauben Schaf genug ist.“

Das Denkmal des Eusebius Amort steht an der Dorfstraße neben dem Pfarrhof in Wackersberg. Auch eine Straße in Wackersberg wurde nach ihm benannt.

Eusebius Amort war Professor der Philosophie und Theologie und galt als Bayerns größter Gottesgelehrter im 18. Jahrhundert. Geboren am 15.11.1692 als Johann Thomas Amort in Wackersberg-Bibermühle trat er mit 16 Jahren in den Orden der „regulirten Chorherren“ von Polling ein. Er nahm den Ordensnamen Eusebius an, legte im Jahr 1709 das Gelübde ab und erhielt 1717 die Priesterweihe.
Er studierte Philosophie, Theologie, Geschichte, Mathematik sowie die hebräische, die griechische, die italienische und die französische Sprache.
Eusebius Amort war Mitglied der Akademie der Wissenschaften sowie Dekan und Chorherr des Klosters Polling. Da er sich der Forschung und Lehre widmen wollte, legte er mehrmals das Amt des Probstes seines Klosters ab.
Eusebius Amort veröffentlichte in 23 Bänden seine „Theologia eclectica“. Er begeisterte ganz Rom mit seinen Büchern. Als Wissenschaftler wandte sich Amort strikt gegen allen Aberglauben, der sich unter dem Dach des christlichen Glaubens breitgemacht hatte. Ein bekannter Ausspruch Amorts war: „Gib acht, ob den der Wolf nicht frisst, der alles zu glauben Schaf genug ist.“
Eusebius Amort starb am 05.02.1775 in Polling im Alter von 83 Jahren.

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